Programm / Infos

Sobald das komplette Programm und die Übersicht stehen wird es hier veröffentlicht.
Bis dahin teilen wir euch vorfreudig die Zusagen der Workshops & Vorträge mit.


Allgemeine Infos

Orte:
Das Lad(i)y*fest Freiburg wird dezentral stattfinden. Der Hauptort ist in den Räumlichkeiten der Jugendbegegnungsstätte Haslach e.V. Carl-Kistner-Str. 59.
Die weitere Orte werden zusammen mit dem Programm veröffentlicht.

Raumpolitik:
Zu Workshops und Kulturprogramm sind, wenn nicht anders markiert, FLTIQ*s eingeladen, dass heißt beim LADiY*FEST Freiburg Frauen, Lesben, trans*- und inter-Personen und queere* Menschen, die keine cis-Männer sind. Uns ist bewusst, dass auch cis-Männer queer sein können und wir richten uns mit dieser Entscheidung nicht gegen cis-Männer, welche ja auch nur Teil des patriarchalen Systems sind, welches wir gemeinsam überwinden möchten. Deshalb gibt es auch Veranstaltungen, welche für alle Geschlechter offen sind.
Manche Veranstaltungen sind nur für Menschen offen, welche unter bestimmten Formen von Diskriminierung leiden. Bitte respektiert unsere Raumpolitik und zeigt euch solidarisch mit jenen, die einen geschützten Raum für sich erschaffen wollen.

Mehr zu unserer Raumpolitik findet ihr bald unter Selbstverständnis/Texte.

Kosten:
Zwar wird das LADiY*FEST Freiburg auch finanziell gefördert -> siehe Support & Links, denoch sind wir sehr auf extra Zaster angewiesen. Unsere Ausgaben und Einnahmen werden während des Fests für alle transparent aufgelistet werden. Wir möchten, dass sich kein Mensch aufgrund von finanziellen Schwierigkeiten nicht eingeladen fühlt. Kommt also auch, wenn ihr nicht oder nur wenig spenden könnt!
Wir schlagen für das gesamte Workshopprogramm einen Teilnehmerinnen*beitrag
von 20-50 € vor.
Der Eintritt für den Konzert- und Tanzabend am Samstag, 14.10.2017 im Slow Club
kostet 6-10 €.
Für Essen, Trinken und alles andere gibt es seperate Spendenvorschläge oder es geht ein Hut rum.

Unterbringung und Transport:
Damit sich eure weiteren Ausgaben in Grenzen halten, soll es eine Bettenbörse und Fahrräder zum ausleihen geben – ist noch alles in Planung. Ihr helft uns dabei enorm, wenn ihr hier angebt, was ihr alles braucht.

Mampf
Essen solls auf Spende von den Maulwürfen geben und ihr seid herzlich dazu eingeladen, mitzuschnibbeln & Co.
Gemeinsam gemampft wird dann am Freitag 18:00-20:00, Samstag 12:00-14:00 und 18:00-20:00 Jugendbegegnungsstätte Haslach e.V. Carl-Kistner-Str. 59.
Und am Sonntag gibt’s auch nochmal Mampf von 13:00-15:00 auf dem Wagenplatz der Schattenparker.


* K U L T U R P R O G R A M M *
Das Kulturprogramm ist nicht offen für cis-Männer.
Wir möchten euch im Vorfeld darauf hinweisen, dass es leider ein Raumproblem in Freiburg gibt. Das Kulturprogramm wird in Räumen mit einer begrenzten Personenkapazität stattfinden. Bitte stellt euch darauf ein, dass ihr eventuell nicht rein kommt. Wie ihr Lad(i)y*fest Teilnehmerinnen* euren Eintritt (für Samstag) reservieren könnt, erfahrt ihr am Freitag vor Ort.

F R E I T A G
Ort: Jugendbegegnungsstätte Haslach e.V., Carl-Kistner-Straße 59

>> Zwischenräume – Solokabarett mit Politik und Poesie von Sunna Huygen
>> Kurdische Tänze

Zwischenräume – Solokabarett mit Politik und Poesie von Sunna Huygen:
Sunna Huygen spricht über Räume und die Räume dazwischen, die Grautöne und die Erkenntnis, dass wir nicht einfach alt genug werden müssen, um zu wissen, welches Problem wie gelöst werden muss, wer in welche Schublade gehört und was schwarz ist und was rot.
Wut, Sexismus und Poesie gibt es auch jenseits klar definierter Wahrheiten, die uns der Kapitalismus weiß zu machen versucht und spätestens beim Betreten öffentlicher Badeanstalten ist ein kabarettistischer Blickwinkel dem Überleben durchaus zuträglich.
Da hilft nur eins: Weiterüben.
Zwischen den Räumen gelacht, gedacht & gebrüllt von Sunna Huygen

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S A M S T A G
Ort: Slow Club, Haslacherstraße 25 // Eintritt: 6-10 €
Huuooah! Wir feiern an diesem Abend mit 3 wundervollen Bändz und 3 ohrenverschmausenden Djanes die Partey des diesjährigen Ladiy*fests in Freiburg.
Nehmt eure Freund*innen an die eine und die Gläser in die andere Hand und stoßt mit uns an: Auf Feminismus, einen Clubabend only runned by grrlz, zart und hart und auf den slowclub, der dem DIY ohne Palettenmöbel Raum gibt!
>>Die Partey ist Frauen, Lesben, Trans*, Inter, Queer-only.<<

grrrlmusic thä whole evening mit:
>> Notorische Ruhestörung (Konzert)
>> Lily Havoc (Konzert)
>> Radula (Konzert)
Djanes*:
>> Maataapaa (Grrrl Trap / Rap)
>> Panke (Deep house / minimal)
>> Crack Polly und Panzerella (Grrrl music)

Notorische Ruhestörung
Ruhestoerung recently launched a solo show after playing in bands of different weird genres for years. Interested in more access to harmonies and melodies than so far as a drummer, the result of my creativity without the interference of anyone else is a mixture of poppy piano parts, folky guitars and occasional noisy oscillating experiments, all carried out on equipment as basic as possible.
http://notorischeruhestoerung.blogsport.de/

Lily Havoc
Lily Havoc stehen für eine eigenwillige Mischung aus Metal- und Punkeinflüssen: Rhythmisch, aggressiv und melodisch, dazu Gesang und Geschrei zu feministischen und anderen lebenswichtigen Themen.
https://lilyhavoc.wordpress.com/

Radula
To some people Radula is known to be an anatomical structure that isused by molluscs for feeding. To others Radula is the friend of a friend they meet in an empty bar on a Tuesday night. On Wednesdays she usually puts on a song and dances, not for you, just for you to see. On Fridays she stakes your heart with a guitar and screams into your ear that it’s now or never. To most people she seems dramatic or desperate or even naive. Her words could belong to a sixteen year old just fallen in and out of love but her eyes indicates a larger number of love stories. And as the world outside the bar is changing, who cares to talk about it?
Radula is your friend of a friend starting a band in a basement of Stockholm. Radula is a struggle against everything we were taught that we can not do. Radula is shutting the basement door and grabbing eachothers hands in doubting, learning, laughing, growing and becoming.
Radula is therapy. Radula is ecstasy. Radula is friendship. Radula is
everything.
We are Radula. We play screaming indie pop with crying guitars in a dark room with naive melodies. We sing with all our voices but sometimes let the drum beat tell the joke. The songs might remind you of something you heard in a car stereo twenty-five years ago when you still dreamt about the sunny west coast, wore bangs and your sisters worn out t-shirt. But you stayed where you are and soon before the millennium new people were
born that grew up and now when it’s their turn to hit the sticky big city club floors the tunes might all sound new. And when the young adults dream of other suns on other distant coasts, we’d like to play for them.
Listen: www.soundcloud.com/radulamusic
Follow: www.facebook.com/radulapower

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S O N N T A G
Ort: Wagenplatz Schattenparker, Am Eselwinkel 7

>> Theaterstück „punch me” mit Teresa Rieman
>> Offene Bühne für kleines Großartiges von dir und mir
>> Ruth (Konzert)
>> Mumu Krawall (Konzert)

PUNCH ME – a one woman play
Performance von und mit Teresa Riemann
‚Punch me‘ ist ein Solo-Stück, das die schizophrene Aufspaltung, die ein weiblich konstruiertes Wesen in dieser Gesellschaft durchläuft, um den geforderten widersprüchlichen Rollen gerecht zu werden, thematisiert. Die drei Akteure Mutter, Hure und Jungfrau agieren, der Geist findet als im wesentlichen überflüssige Komponente nur in einer Nebenrolle Platz, sich zu äußern.
Das Stück dreht sich um die Annahme, dass für eine Frau >sein heißt, wahrgenommen [zu] werden< und kritisiert die Unterordnung unter gesellschaftliche Normen, Liebhaber und Pornoklischees.
Sei eine Frau oder stirb.
Sei keine Frau, werde eine!
>With my red lipstick I try to draw off the attention from my unfavourable mind<
Intelligent zu sein bedeutet, die Aufgabe die dein soziales Geschlecht Dir stellt, zu verfehlen.

Be a body kill your mind!
 You gorgious slut don‘t dare to think
Let me suck your dick 
Loose the body loose the mind
Let me clean your dishes
You cut out my vagina, vivisected it and displayed it in a butterflys showcase,
you know what? You can keep it…. Its all about getting fucked
I don‘t want it anymore. They consider me THE feminist.
I HATE YOU, for no reasons, but one: you make me feel so worthless, i am inferior.
Women are mastered, while man are unmastered.
I just need to stop to feel inferior.
Gone, body, gone.
Virgin, mother, whore, dancing till the sun rises, hating each other, killing each other, dreaming of each other, never being enough, always doing what the crowd asks them to, my mind and my body one burried in the front garden, one in the backyard, so that these to deadly threats may never unite, to let their concentrated witchcraft challenge status quo, mastered by the unmastered.

Offene Bühne für kleines Großartiges von dir und mirLADiYFEST_Freiburg_SingSang
Dein Talent wurde noch nicht anerkannt?
 Du hast das Gefühl deine Booking-Anfrage ist in den Spam-Ordner gerutscht?
 Keine Sorge – ganz nach dem Motto: Jede* kann was! Ob Songwriting, Stand up, Puppenspiel, Akkrobatik, etc. Wir freuen uns darauf Dich auf der offenen Bühne im Scheinwerferlicht zu sehen.
Komm vorbei und zeig uns was du kannst! Anmeldung bis Sonntag Abend 19.00 Uhr!

Ruth
Ruths Texte auf Englisch sind mit Tiefgang, von Rap beeinflusstem Gesang, Songwriting und Gitarre. Ihre Stimme variiert zwischen dunklem, tiefen Sprechgesang, Indiefolk mit RnB- Einsprengseln und einem Atem, der unter die Haut geht.

Mumu Krawall
Mumu krawall sind 2 ladys im allerbesten alter und machen klassischen punkrock mit gesang, gitarre und schlagzeug.


WORKSHOPS & VORTRÄGE
Für die einzelnen Workshops könnt ihr euch vor Ort anmelden.
Nur beim DJane Workshop am Freitag von 14.00-17.00 Uhr ist es auch schon möglich sich vorher anzumelden. Einfach bei der Anmeldung dazuschreiben.

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DJ Beginners Workshop
Max. Teilnehmer*innenzahl: 10
Dauer: 3 h

Bei dem Workshop wollen wir uns gemeinsam dem Thema Auflegen/Djing und
Beat-matching widmen. Es wird die Möglichkeit geben am Computer (Traktor DJ
Programm) aufzulegen, oder sich an CD Playern auszuprobieren. Vorkenntnisse sind
keine erforderlich! Bringt gerne einen USB Stick mit euren Lieblingstracks mit
(Mp3, Wav, Aiff)!

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Feminist Comedy: Stand-up as a Platform for Women’s Empowerment
Offen für alle Geschlechter
Der Vortrag wird in Englisch gehalten

Satire is the weapon of the oppressed, and women are arming themselves. This talk examines the nature and power of comedy to subvert systems of oppression by focusing on the rise of women stand-up comedians in the United States. Their comic expression is a uniquely powerful tool to expose absurdity, establish identity, challenge misogyny and shift public discourse. This examination will also cover research on the way that performing stand-up is in itself an empowering activity for women, one menstruation joke at a time.

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Schweißen
Max. Teilnehmer*innenzahl: 6-8
Dauer: 4-6 h

Wir wollen in diesem Workshop zusammen mig-Schweißen, also Schutzgas-Schweißen. Dazu soll es eine kleine Einführung geben. Wir werden das für den Workshop vorhandene Material sichten und je nach Laune auch an einem kleinen gemeinsamen Objekt  schweißen.
Ein paar worte zu Strom und Theorie werden wir auch verlieren, aber vor allem flexen und schweißen.
Und Achtung: beides hinterlässt auf den Klamotten in der Regel Brandlöcher, Fett, Rost und andere Gemeinheiten. Daher bringt euch entsprechende Klamotten und feste Schuhe mit. Wenn ihr irgendwelche kronkrete Fragen oder Projekte habt, könnt ihr die natürlich auch mitbringen.
Der Workshop dauert ca. 6 h mit Päuschen. Futter wirds vor Ort geben. Falls ihr teilnehmen wollt, dann bitte nur für den gesamten Workshop!

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Lesung „Selbstbestimmte Norm“
Dauer: 2 h
Sollen Feministinnen jede Art von Abtreibung verteidigen? Können Entscheidungen überhaupt selbstbestimmt getroffen werden? Welche Art von Wissen entsteht durch pränatale Untersuchungen? Dienen sie der Vorsorge oder sind sie behindertenfeindlich?
Kirsten Achtelik lotet in ihrem Buch das Spannungsfeld zwischen den emanzipatorischen und systemerhaltenden Potenzialen des feministischen Konzepts „Selbstbestimmung“ in Bezug auf Abtreibung aus. So mischt sie sich in die aktuellen feministischen Debatten um reproduktive Rechte ein, die mit den zunehmenden Aktivitäten und Demonstrationen von „Lebensschützern“ wieder aufgeflammt sind.
Zugleich ist es ihr Anliegen, einer neuen Generation von Aktivistinnen und Aktivisten die Gemeinsamkeiten und Konflikte der Frauen- und Behindertenbewegung sowie die inhaltlichen Differenzen zwischen Frauen mit und ohne Behinderung verständlich zu machen. Vor allem aber stellt sich Achtelik der dringend zu klärenden Frage, wie ein nicht selektives und nicht individualisiertes Konzept von Selbstbestimmung gedacht und umgesetzt werden kann.

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„to listen inside out“ – tanz & bewegungsworkshop
Max. Teilnehmer*innenzahl: 20

Dauer: 3 h
In diesem Workshop konzentrieren wir uns in erster Linie auf das „Hinhören“:
*Was bewegt mich?*
*Was bewege ich?*
*In was für einer Struktur befinde ich mich: innen wie aussen?*
*Wo beginnt Bewegung und (wo) endet sie?*

Auf der Grundlage von Tanz- und Bewegungstechniken aus dem zeitgenössischen Tanz (Contemporary Dance), erforschen Wir, unter anderem über den Weg innerer Visualisierungen des physischen Körpers, der Vorstellungskraft verschiedener Bilder sowie Partnerarbeiten, die Tiefe und das unendliche Spektrum an BewegungsMöglichkeiten.

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Viva la vulva – Sticken als Aktionsform
Max. Teilnehmer*innenzahl: 10
Dauer: 2 h

Ihr findet auch, dass Penisse im öffentlichen Raum überrepräsentiert sind? Ihr wollt mal ein bisschen mehr Aufmerksamkeit auf das weibliche Geschlechtsteil lenken? Außerdem seid ihr gern kreativ und habt Lust auf ein bisschen meditative Handarbeit? Dann seid ihr in diesem Workshop genau richtig! Hier könnt ihr euch eure eigene Vulva sticken. Sie eignet sich besonders gut als Aufnäher für Jeansjacken oder im Stickrahmen über dem Bett hängend. Ran an die Nadeln und los geht’s!

Stickrahmen, Garn, Nadeln (wer was Zuhause hat, gerne mitbringen. Ansonsten stelle ich Material gegen eine kleine Spende von ca. 5-7 Euro zur Verfügung)

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(Queer-)Feminismus und Mutterschaft
Max. Teilnehmer*innenzahl: 15
Dauer: 2 h

Welche politischen Entwicklungen haben die Bedingungen von Mutterschaft in der Vergangenheit erleichtert? Welche Handlungsmöglichkeiten haben Mütter heutzutage und wodurch werden sie eingeschränkt? Wie können (queer-)feministische Perspektiven auf Mutterschaft aussehen? Welche Bedeutung haben geschlechtliche Sozialisation oder gesellschaftliche Positionierung für meine Handlungsspielräume? Wo scheitere ich, was macht mir Angst? Und was hat die Debatte um #regretting motherhood aus dem Jahr 2015 mit Feminismus zu tun? Wie können wir uns gegenseitig unterstützen, vernetzen und feministische Ziele verfolgen?

In diesem erfahrungsorientierten Workshop werden Mutterbilder, gesellschaftliche Strukturen und Machtverhältnisse, die sich auf Mutterschaft auswirken, kurz beleuchtet. Es soll verstehbar gemacht werden, wie unterschiedlich Zuschreibungen und Normierungen in Bezug auf Mutterschaft wirken – je nach gesellschaftlicher Positionierung und individueller Biographie. Außerdem soll es Raum geben, um die eigenen Vorstellungen von Mutterschaft zu reflektieren, eigene Handlungsstrategien nachzudenken, um Visionen zu entwickeln und über (politische) Mutterschaft oder Elternschaft unseren Vorstellungen und Bedürfnissen entsprechend umsetzen zu können.

Eingeladen sind alle Menschen, die sich als Mütter und/ oder Bezugspersonen verstehen, sowie alle Menschen, die sich für das Thema (Queer-)Feminismus und Mutterschaft interessieren.

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SchwarzRund auf dem Lad(i)y*fest Freiburg

Lesung/Performance
Offen für alle / All genders welcome

Dauer: 45 min

schwarzrund kam als schwarze deutsche dominikaner*in mit drei jahren nach bremen, lebt seit fast zehn jahren in berlin. Seit 2013 publiziert sie auf ihrem Blog schwarzrund.de und in diversen Magazinen. Mehrdimensionale Lebensrealitäten inner- und außerhalb von Communitys verhandelt sie in Performance-Texten, Vorträgen und Veranstaltungsreihen. Ihre Performance Texte sind schnell, laut, leise und immer das Salz in vergessene Wunden. In ihrem afropolitanen Berlin-Roman Biskaya, Liedern und Poesie begegnen sich Queerness, Dis_ability, Schwarz-sein, Migrationen,  Femmeness und radikale Selbstliebe.

Vortrag zu mehrdimensionaler Verletzbarkeit / Intersektionalität für Alle
Max. Teilnehmer*innenzahl: 40
Dauer: 2 h

„Aber wozu braucht es denn einen Schwarzen Feminismus? Feminismus ist doch für uns alle da!“
Wenn Menschen die mehrere Unterdsrückungserfahrungen zu gleich erfahren (z.B. Schwarz, Behindert, Fett und Queer) herscht erst einmal Verwirrung in Communities. Die Sicherheit die sich gegeben wurde wir sind die Unterdrückten“ wird ungefragt aufgehoben -wie kann ich denn unterdrücken wenn ich selbst Diskriminierungen erfahre? Und warum soll das Rassistisch gewesen sein, war das nicht eher einfach nur Sexistisch? zu solchen Fragen haben viele Schwarze  Feminist*innen und Feminist*Innen of Color gearbeitet, SchwarzRund erklärt mit Videos und Worten die verschiedenen Theorien, vorallem aber was dies im Alltag  bedeutet. Wie diese Verstrickungen einbezogen werden können in politische Kämpfe ist genauso Teil des Vortrages wie auch offene Fragen die es in den nächsten Jahren zu beantworten gilt.

Vortrag/Gespräch zu mehrdimensionaler Verletzbarkeit / Intersektionalität
Max. Teilnehmer*innenzahl: 10-15
Dauer: 2 h
für Menschen die mehrere Unterdrückungen erfahren

Anschließend findet ein tiefere einstieg in das Thema für Mehrfachdiskriminierte statt. Was wünschen wir uns, was brauchen wir? Wie helfen oder behindern uns Konzepte wie Intersektionalität, Interdependenz, Diversity usw. im Alltag und/oder der politischen Arbeit?

Workshop ZINES
Max. Teilnehmer*innenzahl: 10-15
Dauer: 3 h

Empowerment Zine Workshop zum Thema Körper! Basteln Kritzeln, Denken, Quatschen und nachfühlen zum Thema Körper.

Referent*in: SchwarzRund kam als Schwarze Deutsche Dominikaner*in mit drei Jahren nach Bremen, lebt seit fast zehn Jahren in Berlin. Seit 2013 publiziert sie auf ihrem Blog schwarzrund.de und in diversen Magazinen. Mehrdimensionale Lebensrealitäten inner- und außerhalb von Communitys verhandelt sie in Performance-Texten, Vorträgen und Veranstaltungsreihen.
Positionierung: Queer, Pan, Fett, Schwarze Deutsche mit Statusprivilegien, afro-latin@, Dominikaner*in, cis, nicht sichtbare Behinderungen, Neurodivers, Student*in, präkarisiert, klassismus-erfahren

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Theoretischer Workshop zu weiblicher Ejakulation
Max. Teilnehmer*innenzahl: 40 (Vortrag) bzw.10-15 (Gespräch / Austausch)
Dauer: 2 h

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fett_sein_denken: Kritische Perspektiven auf Körper und ihre Normierungen
Max. Teilnehmer*innenzahl: 20
Dauer: 2,5 h
Der fette_widerstand, eine aktivistische Politgruppe aus Frankfurt möchte in diesem Workshop dazu einladen fett_sein_(zu)denken. Wir beschäftigen uns mit gesellschaftlichen Diskursen um Körper und Dicksein. Dabei geht es uns darum, aus kritischer_queerfeministischer_intersektionaler Perspektive körperbezogene Diskriminierung, wie sie in Form von Sprache, Bildern etc. täglich erfahren wird, aufzudecken und sie zu hinterfragen. Körper betrachten wir als Medium, an dem sexistische, heterosexistische, rassistische, neoliberale und kapitalistische Logiken und Widersprüche verhandelt werden.
Wir möchten unter anderem dazu einladen, vermeintlich gesellschaftliche
Wahrheiten über dicke Körper zu hinterfragen. Diese möchten wir im Rahmen eines interaktiven Workshops thematisieren, anhand von Alltagserfahrungen reflektieren und gemeinsam konkrete Interventionen bzw. Ideen für ein antidiskriminierendes Handeln entwickeln, um so einen respektvollen und sensiblen Umgang mit Körpervielfalt zu ermöglichen.

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(female) gendering disability
Dauer: 3h
Wie verbinden sich Feminismus und „crispism“? Was ist das vorsichtig Aufregende an den weiblichen Körpern der sogenannten Anderen? Und bedeuten die Eigenschaften Frau, lesbisch und behindert sein eine dreifache Diskriminierung? Begriffe, Perspektiven, wegbereitende Namen und Nomina – Ein Vortrag von Frauen_mB (E. Schmidt – Unabhängiges Netzwerk Inklusion Freiburg) in wechselseitiger Assistenz mit dem fz*.

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„Für mich ist das ein Wohlfühlraum…“
Workshop zum Austausch über Grenzen und Utopien von FLTI*-Räumen
Max. Teilnehmer*innenzahl: 20+
Dauer: 5 h
In diesem Workshop wollen wir uns mit euch über FLTI*(FrauenLesbenTrans*Inter*)-Räume Gedanken machen/reden. Dazu wollen wir uns mit folgenden Fragen beschäftigen:
Wieso sind uns diese Räume wichtig?
Werden wir den eigenen Ansprüchen, Räume zu kreieren, die mit den kritisierten Verhältnissen brechen, gerecht?
Wie können wir der Abwehr, die diese Räume hervorrufen, begegnen?
Für wen sind diese Räume wie zugänglich? Wie können wir den Zugang für Inter*- und Trans*-Menschen vereinfachen?
Und wie können wir FLTI*-Räume weiterdenken?
Der Workshop findet in deutscher Lautsprache (mit flüsterübersetzung auf englisch) statt.
Veranstaltet von queer_topia* (queertopia.blogsport.de).

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Einführung in ubuntu
Max. Teilnehmer*innenzahl: 8
Dauer: 3 h

Ubuntu ist das wohl am weitesten verbreitete der verschiedenen Linux-Betriebsysteme. Linux ist kostenlos und läuft besonders auf älteren Computern und Laptops schneller als Windows. Es ist open-source (d.h. der Programm-code ist öffentlich) und ist deswegen nicht so anfällig für Viren. Außerdem gibt es eine sehr aktive Community aus Linux-Benutzer*innen, es findet sich also für fast jedes Problem eine Lösung in einem Forum.
Für Anfängerinnen:
* Menschen, die (vielleicht schon länger) Ubuntu installiert haben, aber gerne mehr erfahren möchten.
* Menschen, die mit ihrem Windows-Computer unzufrieden sind und sich vorstellen können, auf Linux umzusteigen (eventuell sofort?)
Eher nicht für Menschen, die schon fröhlich in der Console herum hacken: ihr seid auch gerne eingeladen zu kommen und euer Wissen zu teilen, aber der workshop richtet sich nicht primär an euch.

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Erzählcafé fz*
Dauer: 3 h

Erzählcafé zur jüngeren Geschichte des fz*
Die Idee ist, dass mehrere Personen, die den Übergang vom frauenlesbenzentrum zum feministischen zentrum für FLTI* mitgegangen sind, von den verschiedenen Stationen und Aspekten erzählen.
Wir dachten an 3-4 Personen auf dem „Sofadium“ (Podium mit Sofa…) plus Moderation.
Für genügend Kaffee und Tee zum wachwerden ist gesorgt!
Möglichkeiten zum Umgucken und Schnuppern gibt’s auch in Form einer Ausstellung zur älteren und neuren Geschichte des fz*.

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Kapitalismuskritik
Max. Teilnehmer*innenzahl: 25-30
Dauer: 2 h
Kapitalismusbefürworter*innen behaupten, Kapitalismus sei die beste Wirtschaftsform, um die Bedürfnisse der Menschen zu befriedigen. Dies ließe sich beispielsweise an Hand der vollen Schaufenster beweisen. Diese Behauptung soll im Workshop widerlegt werden.
Dazu wollen wir uns in diesem Workshop anschauen, welche Rolle die Bedürfnisse der (meisten) Menschen im Kapitalismus spielen und warum die Schaufenster zwar voll sind, die Taschen vieler aber leer bleiben.
Um das zu verstehen werden wir uns die Rolle, die das Privateigentum dabei spielt anschauen – denn dabei geht es um etwas ganz anderes als den Schutz des eigenen Fahrrads.
Zu guter Letzt werden wir auf das Klassenverhältnis zu sprechen kommen, das notwendig zum Kapitalismus gehört. Dabei werden wir uns anschauen, was es für die Menschen bedeutet, der einen oder der anderen Klasse anzugehören.

Meine These: Die Bedürfnisse der Menschen kommen im Kapitalismus zwar schon vor, allerdings sehr schlecht weg.

Von der Gruppe Gegenmaßnahme: http://gegenmassnahme.blogsport.eu

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Geschlecht und Kapitalismus
Max. Teilnehmer*innenzahl: 25
Dauer: 5 h (in zwei Blöcken)
Diese Gesellschaft kennt lediglich zwei Geschlechter und nahezu alle Dinge sind irgendwie geschlechtlich sortiert: Angefangen vom Babyspielzeug über die Berufswahl bis zur Frage,  wer wo welche Haare tragen und wer beim Küssen den ersten Schritt machen darf. Die Zuordnung zu entweder Mann oder Frau wird gesellschaftlich eingefordert und  Abweichungen in unterschiedlicher Gewaltförmigkeit bestraft. Warum darf mensch offiziell und in den meisten Köpfen nur „Mann“ oder „Frau“ sein und welche Ansprüche werden an die beiden erlaubten Geschlechter herangetragen? Wie sich die Konsequenzen dieses eigentlichen „Gender-Wahnsinns“ erklären lassen und wie sie zum Kapitalismus im Verhältnis stehen wollen wir in diesem Workshop mit euch diskutieren.

Von der Gruppe risse im falschen Film (riff): https://riffhb.wordpress.com/

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Stockkampf mit Fé André
Max. Teilnehmer*innenzahl: 10-12
Dauer: 3 h
Wir arbeiten auf der Grundlage unterschiedlicher Stile der philippinischen Stockkampfkunst (Escrima, Arnis, Kali), in der für das Erlernen von 12 Grundschlägen, verschiedener Blocks und Schlagfolgen mit einem und zwei Stöcken vor allem die Körperwahrnehmung eine entscheidende Rolle spielt.

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„respekt für alle jungs*, die unsere kämpfe supporten.“
workshop zu
kritischen männlich*keiten
Offen für alle Geschlechter
Max. Teilnehmer*innenzahl: 20+
Dauer: 3 h
in diesem workshop wollen wir uns mit dem thema männlich*keiten beschäftigen. was ist eigentlich männlich*keit? wie kann ich kritisch mit (meinen) männlich*keiten umgehen? wie und wann nutze/performe ich sie? wo schränken mich (meine) männlich*keiten ein?
der workshop findet in deutscher lautsprache (mit flüsterübersetzung auf englisch) statt und ist offen für alle geschlechter. der Raum ist rauchfrei und ist wie die toilette mit dem rollstuhl zu erreichen.
veranstaltet von queer_topia*: queertopia.blogsport.de
im anschluss an den workshop stellt sich eine freiburger gruppe vor, die zu dem thema kritische männlichkeiten arbeitet.

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Weitere Zusagen:
Frauenbewegung in Rojava
Rollerderby
Selbstverteidigung
Rampenbau
Messerschleifen
Siebdruck
Tattoo